Am 03.11.2011 besuchten die Klassen 1-3 der Sekundarschule Flaachtal anlässlich des alljährlichen Herbstbummels den Hochseilgarten beim Rheinfall in Schaffhausen. Die Schülerinnen Michelle, Julia und Maxi aus der 1. Klasse der Sekundarschule Flaachtal beschreiben diesen Tag:
„In den Bäumen hinter mir sind aufgeregte und zum Teil verängstigte Stimmen zu hören. Die einen schreien, als ginge es um ihr Leben, die anderen lachen und quietschen vor Vergnügen. Ich erkenne, wie eine Schülerin hinter mir sich in ihrem Sicherungsseil verknotet hat. Sie schreit um Hilfe und bekommt Panik. Schließlich hängt sie nur noch an ihrem Sicherungsseil in der Luft und rudert hilflos und verzweifelt mit Armen und Beinen umher. Da kommt eine Drittklässlerin und befreit die verzweifelte Erstklässlerin aus ihrer misslichen Lage.
Am Vortag unseres Ausfluges hatte ich ein bisschen Angst vor dem Hochseilgarten. Ich stellte mir vor, dass wir über den ganzen Rheinfall klettern müssten, was aber nicht der Fall war. Als wir von Flaach aus über Henggart in Neuhausen am Rhein ankamen, stand uns zuerst noch ein kleiner Spaziergang am Rheinufer bevor. Als wir schliesslich im Hochseilgarten standen, war ich gespannt, welche Parcours uns bevorstehen würden. Bevor wir aber klettern konnten, mussten wir ein Blatt mit den Verhaltensregeln im Hochseilgarten lesen und einen kurzen Film anschauen.
Da die meisten von uns SchülerInnen schon einmal Klettern waren, fiel uns das Anziehen der Klettergurte leicht. Es hatte viele lustige Parcours. Die meisten von uns fanden den Panoramaparcours super, da man sich hier zurücklehnen und die Aussicht geniessen konnte. Mich faszinierte auch ein Parcours, bei dem die mutigen Schülerinnen und Schüler wie Engel nur von den Seilen gesichert von den Bäumen herunter schwebten. Im Hochseilgarten war ein Team, das uns zur Hilfe stand, wenn wir ein Problem hatten.
Erschöpft und müde kehrten wir nach Flaach zurück. Mir hat dieser Tag grossen Spass gemacht, denn wir hatten alle gute Laune, trotz Erschöpfung und vielleicht auch ein wenig Muskelkater.“
Michelle (12), Schülerin an der Sekundarschule Flaachtal
„Wir kamen um 10.46 Uhr im Hochseilgarten an. Danach konnten wir kurz essen und mussten schliesslich unsere „Klettergstältli“ anlegen. Nach einer Einführung und einem Film über das Klettern absolvierten wir einen Anfangsparcours. Dann ging es richtig los. In der Gruppe, in der wir waren, fingen wir mit der Bahn Nr. 5 an. Die war noch sehr leicht. Doch nach dieser Bahn wurde es immer schwerer und schwerer. Wir waren noch lange dort. Die Zeit verging wie im Flug.“
Julia (12) und Maxi (13), Schülerinnen an der Sekundarschule Flaachtal

