1. Der Schulsozialarbeiter

demirAli Demir
Schulsozialarbeit Sek Flaachtal

Schulhausstrasse 9

8416 Flaach

079 785 23 57
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2. Aufgaben der Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit unterstützt Kinder und Jugendliche in der Entwicklung einer sozialen Verantwortung und leistet Integrations- und Präventionsarbeit. Diese Aufgaben bedingen eine Orientierung an der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen. Weitere Grundsätze der Schulsozialarbeit sind die Niederschwelligkeit, das Beziehungsangebot, die Orientierung am Prozess und am System, die Methodenkompetenz und die Interdisziplinäre Vernetzung.

 

Um aktiv zu werden, braucht der Schulsozialarbeiter einen Auftrag, der durch die Schüler/innen, die Eltern, die Lehrkräfte, die Schulleitung, oder durch die Schulbehörde, erteilt werden kann.

 

Einzelfallhilfe oder individuelle Beratung und Unterstützung

  • Anlaufstelle für kurz-, mittel- oder selten längerfristige Beratung und/oder Begleitung von 
Jugendlichen, Eltern, Lehrpersonen, Schulleitung
  • Vermittlung an geschlechtsspezifische Beratungsangebote oder Fachstellen
  • möglichst niederschwelliger Zugang für die Zielgruppen
  • Beziehungsangebot und Vertrauensverhältnis gewährleisten
  • Gemeinsame Lösungssuche mit allen Beteiligten bei schwierigen sozialen Problemstellungen und 
Konflikten
  • Anregen von Lösungsprozessen

 

Gruppenberatung bei aktuellen Problemlage

  • Arbeiten mit Klassen zu sozialen Konflikten (z.B. Klassenklima, Mobbing)
  • Mitarbeit bei Elternabenden

 

Gruppenarbeiten zu grundlegenden Themen

  • Gruppenarbeiten mit Schüler/innen zu lebensweltorientierten Themen (z.B. Coaching 
Schüler/innenparlament, Begleitung Pausenkiosk)
  • Mitarbeit bei Projekten im Bereich Gesundheitsförderung/Suchtprävention

 

Weitere Tätigkeitsbereiche

  • Vernetzung und Schaffen von Synergien (Zusammenarbeit mit Fachstellen, schulischen Diensten, 
Beratungsstellen, Sozialbehörde der Gemeinde, Schularzt, Jugendarbeit, usw.)

 

3. Die Interessen der Beteiligten

An der Schulsozialarbeit sind die folgenden verschiedenen Personenkreise und Systeme interessiert:

Die Kinder und Jugendlichen finden in der Schulsozialarbeit eine Person, die sich für ihr Bedürfnis einsetzt, sich in der Schule, im Freundeskreis und/oder zu Hause wohl zu fühlen. Sie schätzen zudem die von dem Schulsozialarbeiter angeleitete Auseinandersetzung mit kinder- und jugendadäquaten Themen wie z.B. Bewältigung des Schulalltags, Zukunftsperspektiven, Werte, Normen, Rollenbilder, Positionierung und Akzeptanz in der Gruppe.

Eltern finden in der Schulsozialarbeit eine Partnerin, die sie im Zusammenspiel zwischen dem Zuhause, der Gesellschaft und der Schule unterstützt, welches für die gesunde Entwicklung und die Ausrichtung auf Zukunftsperspektiven ihrer Kinder wichtig ist.

Die Lehrpersonen haben mit der Schulsozialarbeit eine Partnerin in ihrer Aufgabe, Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen und sozialen Fragestellungen professionelle Unterstützung zukommen zu lassen. Sie werden dadurch zu Gunsten ihrer Kernaufgabe, dem Vermitteln von fachlichen und sozialen Kompetenzen, entlastet.

Die Schule ist an der Zusammenarbeit mit der Sozialarbeit interessiert, da diese gezielt und kompetent die ausserschulischen Probleme, welche oft für die schulischen Probleme verantwortlich sind, angehen kann.

Die Jugend- und Familienberatung als fachliche Begleitung der Schulsozialarbeit, unterstützt mit der Schulsozialarbeit eine Dienstleistung, die von allen Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern freiwillig in Anspruch genommen werden kann. In Problembeschriebenen Situationen kann dadurch frühzeitig und unterstützend gewirkt werden, bevor Konflikte eskalieren und teure Massnahmen notwendig werden.

Der Schulsozialarbeiter sieht seine zentrale Aufgabe darin die Jugendlichen und ihre Systeme zu stärken und zu stabilisieren. Durch den Jugendschutz ist er als Fachpersonen verpflichtet, die Integration von Kinder und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen anzustreben und ihre Dienstleistungen allen zur Verfügung zu stellen